Helft mit beim Kampf gegen die Tigermücke!

Liebe Gartenmitglieder,

von der Stadt Fürth haben wir Infos über Tigermücke und ihre Bekämpfung erhalten und bereits ausgehängt. Bitte helft alle mit, um diese Plage zu bekämpfen!

Die Tigermücke ist eine kleine, schwarz-weiße Mücke, die auffällige weiße Streifen auf ihrem Körper und Beinen hat. Sie stammt ursprünglich aus Asien, hat sich aber inzwischen in vielen Teilen der Welt ausgebreitet. Die Tigermücke kann Krankheiten wie Dengue-Fieber, Zika und Chikungunya übertragen. Sie brütet in stehendem Wasser und ist vor allem tagsüber aktiv.

Die wichtigsten Maßnahmen sind hier zusammengefasst:

Bekämpfung von Brutstätten:

  • Entfernen von stehendem Wasser: Regelmäßige Überprüfung und Entleerung von Blumentöpfen, Vogeltränken, Gießkannen, Eimern und anderen Behältern, in denen sich Wasser ansammeln kann.
  • Abdecken von Wasserbehältern: Regentonnen und andere Wasserreservoirs sollten mit festen Deckeln oder zumindest Netzen abgedeckt werden.
  • Vermeidung von Wasseransammlungen: Sicherstellen, dass Regenrinnen und Abflüsse nicht verstopft sind und kein Wasser ansammeln.

Biologische Kontrolle:

  • Förderung von Fressfeinden: Anziehen natürlicher Fressfeinde wie Frösche und Libellen durch Schaffung geeigneter Lebensräume, z.B. Teiche ohne stehendes Wasser.
  • Biologische Insektizide: Einsatz von biologischen Mitteln wie Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) in stehenden Gewässern, die nicht entfernt werden können.

Physische Barrieren:

  • Moskitonetze und Schutzkleidung: Installation von Moskitonetzen über Sitzbereichen und das Tragen von langer, heller Kleidung, um Mückenstiche zu vermeiden.
  • Fenster- und Türschutz: Anbringen von Fliegengittern an Lauben und Gartenhäusern, um Mücken den Zugang zu verwehren.

Überwachung:

  • Mückenfallen aufstellen: Einfache Mückenfallen aufstellen, um die Population zu überwachen und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Dokumentation:

  • Verdächtige Mücken bitte an die Firma Biogents melden. Fotos kann man an tigermuecke@biogents.com senden, aber bitte achtet darauf, dass die Fotos sehr gut belichtet und sehr scharf sind. Außerdem sollte der Rücken der Mücke gut sichtbar sein.

Durch diese gezielten und gemeinschaftlichen Maßnahmen können wir effektiv dazu beitragen, die Ausbreitung der Tigermücke zu verhindern und das Risiko von Krankheitsübertragungen zu minimieren.

Hier auch nochmal das bereits ausgehängte Infomaterial:

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